Montag, 27. September 2010

Färbetag bei Uschi

Hallo....

am Samstag war es soweit. Zwar hätte das Wetter etwas schöner, bzw. trockener sein können, aber das hat uns nicht davon abgehalten. Die ganze Aktion hat dann bei Uschi in der Waschküche nicht wie geplant im Garten statt gefunden. Ich habe die ersten Färbeversuche gemacht. Am Anfang ganz zaghaft und vorsichtig, dann bin ich schon etwa mutiger geworden. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich habe zwei Damast Bettdecken, in 50 cm Stücke gerissen, für den Anfang, ich hätte aber locker noch ca. 5m Stoff verarbeiten können. Zu bedenken ist aber auch, der gefärbte Stoff muss ja erst mal verarbeitet werden. Bis auf Lila Töne hatte ich im voraus keine Farbwünsche. Ich hab mich einfach mal ausprobiert.
Von der Färbeaktion selbe habe ich leider keine Bilder, die Kamera habe ich leider im Auto vergessen, mit dem mein Mann dann zum einkaufen gefahren ist.
Dann hieß es warten, bis ich am Sonntagmorgen dann die Stoffe auswaschen konnte. Ich hab die Wanne bestimmt im Laufe des Samstags drei mal kontrolliert, ob auch die ganzen Stoffe noch da sind. Sie waren auch am Sonntagmorgen noch da.

Erst mal musste ich den Balkon präparieren, das heißt, den Tisch mit einem alten Duschvorhang, der ansonsten immer zum renovieren, strichen, herhalten muss, abdecken. Dann habe ich mich mit alten Handtüchern und Bettbezügen bewaffnet, für den Fall, dass irgendwas umkippt, was durchaus ganz schnell passieren kann, wie wir am Samstag gemerkt haben.
In meiner Küche mit neuem Granitboden bzw. Bad mit Glasmosaikboden beides erst vor zwei Jahren neu renoviert, wollte ich das nicht machen. Und eine Waschküche haben wir auch nicht, also raus auf den Balkon. Es ging auch ganz gut. Werde ich auch das nächste mal wieder so machen.

Dann gings los!

Wasser in die große Wanne, dann noch gleich ein paar Eimer mit Wasser zum nachspülen dazugestellt.

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Ich habe mir das ausspülen schlimmer vorgestellt. Wo ich das größte Problem hatte, war die ausgewaschenen Stoffe dann alle zusammen in die Waschmaschine zu stecken. Ich hätte sie am liebesten in drei Portionen gewaschen. Wer nix wagt der nix gewinnt. Also Augen zu und durch. Ich hab dann noch ein Farbfägertuch mit reingepackt. Und ich konnte es nicht glauben, es ist nix passiert. Die Stoffe sind alle leuchtend und nicht schlammfarben und ineinander verlaufen aus der Maschine gekommen.

Dann aufhängen und warten, immer dieses warten.......dann kam der wirklich schönste Moment, das bügeln, nicht, dass bügeln zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört aber das hat echt Spaß gemacht.

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Das ist das Ergebnis vom Conainerfärben.
Die Stoffe werden in zeitlichen Abständen übereinander in die Farbe gelegt.

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Liebe GrüßLe, bis bald.....

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Liebe GrüßLe
Lucia